Freie Waldorfschule Kreis Heinsberg - Selbstverwaltung

Verein zur Förderung der Freien Waldorfschule Kreis Heinsberg e.V.

Jede Waldorfschule ist eine eigenständige Gründung. Meist geht sie auf Eltern zurück, die für ihre Kinder eine Waldorfschule wollen. Aber eine Schulgründung braucht immer auch die Unterstützung von Menschen, die keine eigenen Zwecke damit verbinden. So sind auch die Mitglieder des Vereins zur Förderung der Freien Waldorfschule Kreis Heinsberg nicht nur die Eltern und Lehrer der Schule, sondern darüber hinaus Menschen, die sich ohne persönliche Interessen für die Schule einsetzen.
Der Förderverein ist auch Eigentümer des Schulgeländes und der Gebäude und Bauherr der geplanten Schulneubauten.

Vorstand Förderverein: Hans-Jürgen Classen, Helmut Stenz, Ralf Bußberg (Satzung des Fördervereins)

 

Vorstand Förderverein

Freie Waldorfschule Kreis Heinsberg e.V.

Der Verein Freie Waldorfschule Kreis Heinsberg e.V. ist der rechtliche Träger der Schule. Er vertritt sie in rechtlichen Dingen gegenüber der Bezirksregierung, aber auch gegenüber den Eltern. Er stellt die Lehrer und anderes Personal ein. Die Geschäfte des Vereins werden von einem Geschäftsführer geführt. Die Vorstände der beiden Vereine tagen monatlich gemeinsam, sie werden in ihrer Arbeit von Vertretern des Elternrates unterstützt.

Vorstand Trägerverein: Katharina Tumbrinck, Christoph MacDonald, Eva Schmitz, Sarah Grone, Anja Löwer   (Satzung des Schulvereins)

 

Vorstand Trägerverein

Die pädagogische Leitung der Schule

Die pädagogische Leitung der Schule erfolgt kollegial durch die wöchentlich tagenden Konferenzen der Lehrer. Die Konferenzen delegieren Vertreter für den Vorstand des Schulvereins und andere Gremien. Die pädagogischen Konferenzen dienen sowohl der internen pädagogischen Fortbildung, als auch der Bearbeitung von pädagogischen Fragen, die sich direkt aus der pädagogischen Tagesarbeit ergeben, und der Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts. - Die Gesamtkonferenz, bestehend aus Lehrerkollegium, Verwaltungs­mitarbeitern und Vorstand, bestimmt drei Lehrer für den Schulleitungs­kreis. Der Schulleitungs­kreis bearbeitet weitreichende pädagogische Fragen und trifft Personal­entscheidungen.

Schulleitung: Simon Schmidt, Magali Desse-König, Judith Theisen

 

Selbstverwaltung

Eine staatliche Regelschule wird von Behörden, eine konfessionelle Schule von den Kirchenorganisationen verwaltet, eine Waldorfschule ist dagegen autonom und verwaltet sich selbst. Diese Selbstverwaltung wird von den Angehörigen der Schulgemeinschaft - Eltern, Lehrern und externen Förderern - organisiert. Dazu arbeiten an unserer Schule nicht nur die oben genannten Gremien, sondern darüber hinaus weitere Arbeitskreise - Elternrat, Veranstaltungskreis, PR-Kreis, Baukreis u.a. - in die ein starkes Elternengagement einfließt, in enger Weise zusammen.
Diese Art der Selbstverwaltung ermöglicht es den Beteiligten sich tatsächlich sehr stark mit ihrer Schule zu verbinden.

 

Weiterführende Literatur
Karl Martin Dietz: Eltern und Lehrer an der Waldorfschule Grundzüge einer dialogischen Zusammenarbeit (ISBN: 978-3-921132-23-4, 14,80 €)
Stefan Leber: Die Sozialgestalt der Waldorfschule Ein Beitrag zu den sozialwissenschaftlichen Anschauungen Rudolf Steiners (ISBN: 978-3-7725-1210-0, 10,50 €)

Der Bund der Freien Waldorfschulen

Die erste Waldorfschule wurde 1919 von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, als Schule für die Kinder der Arbeiter der Waldorf Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart gegründet. Die Schule war eine Antwort auf die drängenden sozialen Fragen in dieser Zeit. Inzwischen gibt es ca. 1000 Waldorfschulen in 64 Ländern auf allen Kontinenten der Erde. Jede Schule ist eine unabhängige Gründung. In Deutschland gibt es mehr als Schulen, sie haben sich im Bund der Freien Waldorfschulen zusammen­geschlossen.

 

Weiterführende Literatur
Dietrich Esterl: Die erste Waldorfschule Stuttgart, Uhlandshöhe 1919-2004. Daten - Dokumente - Bilder (ISBN: 978-3-927286-62-7)